Colin Higgins: Harold and Maude

Harold Chasen stepped up on the chair and placed the noose about his neck. He pulled it tight and tugged on the knot. It would hold. He looked about the den. The Chopin was playing softly. [...] With barely a smile he knocked over the chair and fell jerkily into space.” (p. 1)

Harold interessiert sich nicht für junge Frauen, schnelle Autos, Sport, eine Ausbildung, ein Studium oder Partys. Harold interessiert sich für Zerstörung, für Begräbnisse – und dafür, wie er einen Suizid möglichst gut inszenieren kann.
Maude interessiert sich auch für Begräbnisse – allerdings aus anderen Gründen. Sie interessiert sich außerdem für Blumen, für Kunst, für das Leben und für so viele andere Dinge.
Ein deprimierter junger Mann trifft auf einer Beerdigung eine ältere Dame, die ihm Lakritzbonbons anbietet – und er ahnt nicht, wie sehr diese Begegnung sein Leben auf den Kopf stellen wird.

Meine Meinung

Ich L-I-E-B-E Harold and Maude. Das Buch gehört zu den wenigen Büchern, die ich einfach immer lesen kann, egal in welcher Stimmung – und zu den Büchern, die ich unzählige Male lesen kann, ohne mich irgendwann dabei zu langweilen. Die erste Begegnung mit Harold and Maude hatte ich (ohje, rechnen ist angesagt!) 2005 in meinem Englisch-Kurs (und das Buch war neben Macbeth und The Crucible auch eines der besten, die ich je in einem Englisch-Kurs lesen durfte) und seitdem habe ich es immer mal wieder zur Hand genommen.

Harold and Maude hat einfach alles, was ein tolles Buch ausmacht: Da sind zunächst die beiden Hauptfiguren, Harold und Maude. Harolds melancholische, destruktive Art ergänzt sich wunderbar mit Maudes Aktivismus, ihrer positiven Einstellung und ihren verrückten Einfällen und zusammen ergeben die beiden ein Paar, das ungewöhnlicher nicht sein könnte.

Neben einem gewissen Maß an Ernst (der sich in Harolds Wesen sowieso zeigt – doch auch Maude hat eine Vergangenheit) überzeugt das Buch mich immer wieder auf’s neue durch seinen fabelhaften Humor (das Auto des Priesters, die arrangierten Dates, die Aktion mit dem Baum usw., usw. …), durch seine vielen – nie langweiligen – Details (und Nebenfiguren ;) ) und vor allen Dingen durch seinen Tiefgang. Harold and Maude vermittelt, wie wunderschön es sein kann, die kleinen Dinge des Alltags zu würdigen, “Ja” zum Leben zu sagen und entgegen aller Vorurteile einfach man selbst zu sein. Die Handlung ist so ungewöhnlich wie die Figuren und vermag es immer wieder zu überraschen.

Eine meiner Lieblingsstellen ist übrigens irgendwo relativ mittig im Buch… Harold and Maude sehen sich erst ein wenig Zerstörung an ( ;) ) und dann macht Maude Harold darauf aufmerksam, wie schön es sein kann, Pflanzen wachsen zu sehen – woraus sich natürlich ein tiefsinniges Gespräch entwickelt :-)

Harold and Maude wurde 1971 verfilmt und der Soundtrack von Cat Stevens fängt mit einem bestimmten Lied genau das ein, was Harold and Maude für mich bedeutet: If you want to sing out, sing out. Den Film halte ich übrigens für sehr gelungen (Trailer), also tut euch keinen Zwang an und schaut mal in der nächsten Videothek vorbei (gibt’s so etwas überhaupt noch?), falls ihr Lesemuffel sein solltet!

Fazit

Lesen!

Autor: Colin Higgins | Titel:  Harold and Maude | Originaltitel: – | Verlag: Petersen Taschenbücher | Erscheinungsdatum: 2005 (3. Auflage) | ISBN-10: 3883891649 | ISBN-13: 978-3883891644 | Seitenzahl: 119 Seiten | Ausgabe: Taschenbuch | Preis: / |

Patrick Ness | Siobhan Dowd – Sieben Minuten nach Mitternacht

Autor: NESS, Patrick / SIOBHAN, Dowd // Titel: Sieben Minuten nach Mitternacht // Originaltitel: a monster calls // Verlag: cbj Verlag // Erschienen: 29. August 2011 // ISBN-10: 3570153746 // ISBN-13: 978-3570153741 // Seiten: 216 Seiten // Ausgabe: gebundene Ausgabe // Preis: 16,99 € // Genre: Kinder- und Jugendbuch, Drama, Philosophie

Conor ist gerade einmal dreizehn Jahre alt, als er begreifen muss, dass die vermeintlichen Dämonen, die ihn nachts nicht schlafen lassen, nur dann vergehen, wenn er sich seinen Ängsten stellt – und Conor hat eine verdammt große Angst. Sein Vater hat die Familie verlassen, um mit seiner neuen Frau in den USA glücklich  zu werden. Seine Großmutter kann Conor nicht leiden. Freunde hat er keine – nur Lily. Aber vor Lily zieht er sich zurück, weil sie ihn so tief verletzt hat, dass er ihr nicht verzeihen kann. Und dann ist da noch seine Mutter, die er liebt und die er einfach nicht gehen lassen kann, obwohl ihm keine andere Wahl bleibt.

Eine Geschichte, die das Leben schreibt.

Meine Meinung

Ich kann kaum in Worte fassen, was ich bei der Lektüre von “Sieben Minuten nach Mitternacht” gefühlt habe. Es hat mich zutiefst berührt und es ist lange her, dass ich bei der Lektüre eines Buches so viele Tränen vergossen habe. Selbst, wenn ich es wollte, könnte ich keine “sachliche” Rezension zu diesem Buch schreiben – ich will hier nicht über Figurenkonstellationen reden, nicht über Facettenvielfalt, Erzählperspektive oder Sprache. Nein, das würde diesem Buch nicht gerecht. Stattdessen möchte ich einfach nur meinen Eindruck loswerden – und ein paar von den Gedanken, die mich seitdem ich das Buch aus der Hand gelegt habe, bewegen.

Obwohl es sich um ein Kinder- und Jugendbuch handelt (Zielgruppe 12-15 Jahre), trifft die Handlung sicherlich auch bei vielen Erwachsenen einen schmerzenden Punkt: Wie nur gehen wir damit um, wenn wir wissen, dass wir einen geliebten Menschen verlieren werden? Und wie gehen wir damit um, dass wir uns wünschen, sein – und damit auch unser – Leiden möge endlich ein Ende haben? Zwei so widersprüchliche Gefühle und eine so große Angst.
“Sieben Minuten nach Mitternacht” zeigt einen Weg auf, wie man mit einem solchen Gefühl umgehen kann: Man ist kein schlechter Mensch, kein Monster, weil man denkt, dass der Tod eine Erlösung sein kann. Und man lässt einen geliebten Menschen nicht im Stich, wenn man sich mit dieser grauenhaften Frage, mit dem “Was ist, wenn…?” und mit dem “Wann?” und mit dem “Wird es überhaupt…?” auseinandersetzt.
Conor, dessen Mutter an Krebs erkrankt ist, muss diesen Umgang erst lernen. Ein schmerzvoller Prozess, der ihn viel Kraft kostet. Begleitet wird er dabei von einem “Monster”, das ihm Geschichten erzählt, um ihm zu zeigen, dass jedes Ding zwei Seiten hat und dass man nicht vor sich selbst weglaufen kann. Egal, wie viel man auf seinem Weg zerstört – Dinge, Menschen, Freundschaften – letztendlich wird man sich dem Unausweichlichen stellen müssen, denn all die Wut und Zerstörung ist letztlich nur ein Herauszögern und der Versuch einer Flucht.

Das Buch ist wundervoll illustriert (zumindest in der Jugendausgabe – ich weiß nicht, ob dies in der Ausgabe für Erwachsene auch der Fall ist). Jedes Bild drückt so unglaublich viel aus: dunkel, verstörend und tieftraurig wirken die Illustrationen und zuletzt schwingt ein wenig Hoffnung mit. Damit treffen die Bilder den Inhalt der geschriebenen Worte so perfekt, dass die Verbindung aus Bild und Wort wirklich richtig unter die Haut geht.

Unter die Haut geht auch die Entstehungsgeschichte des Buches. Von Siobhan Dowd stammten sowohl die Figuren, der Anfang und auch ein Exposé – doch sie sollte dieses Buch nie vollenden dürfen. Nach ihrem Tod hat sich Patrick Ness der Geschichte angenommen und “Unruhe gestiftet”, indem er sie niedergeschrieben hat.

Fazit

Ein wundervolles Buch über den Tod und das Leben – ein wundervolles Buch über Liebe, Angst und Selbstzweifel. “Sieben Minuten nach Mitternacht” stellt die Frage nach dem Umgang mit dem Unausweichlichen und hinterlässt neben einer gewissen Unruhe auch eine kleine Hoffnung – der versöhnliche Schluss, der all den vielen Eindrücken folgt, ist traurig und tröstlich zugleich.

Ich bin mit meinen Gedanken besonders bei zwei Menschen – bei Heike, die den Kampf gegen den Krebs in diesem Frühjahr verloren hat, nachdem sie zum Schluss so sehr leiden musste. Es tut weh, dass du gegangen bist – aber für dich war es eine Erlösung.
Und ganz besonders denke ich Alexander, der viel, viel zu früh von uns gehen musste. Ich kann dich bis heute nicht loslassen. Dein Bild steht noch immer auf meinem Schreibtisch und noch immer denke ich an dich – und das ist auch gut so.

J. K. Rowling (+ Kennilworthy Whisp ;) ) – Quidditch through the ages

Autor: ROWLING, J. K. //  Titel: Quidditch through the ages // Originaltitel: - // Verlag: Bloomsbury Publishing // Erschienen: 12. März 2001 // ISBN-10: 9780747554714 // ISBN-13: // Seiten: 42 // Einband: Taschenbuch // Preis: 14 Sickles, 5 Knuts // Genre: Kinder- und Jugendbuch, Fantasy

gelesen im März 2011 (zum 100. Mal – oder so…)

“If you rip, tear, shred, bend, fold, deface, defigure, smear, smudge, throw, drop or in any other manner damage, mistreat oder show lack of respect towards this book, the consequences will be as awful as it is within my power to make them.” – Irma Pince, Hogwarts Librarian

J. K. Rowling entführt mit “Quidditch through the ages” sowohl kleine als auch große Harry Potter Fans in die magische Welt und erweitert ihr Werk um einen kleinen, aber nicht minder unterhaltsamen Beitrag für einen guten Zweck: als das Buch erschien, ging der Erlös an Comic Relief und von Comic Relief an Hilfsprojekte. Vermutlich ist das immernoch so – es ist lange her, dass ich das Buch gekauft habe (10 Jahre waren es am 12. März!).

Schon alleine das Vorwort ist ein Genuss für jeden Fan der Harry Potter Bücher, denn Dumbledore unterhält den Leser mit einem intelligenten und dennoch witzigen Vorwort – lediglich die Fans der Chuddley Cannons werden wenig Freude daran haben – in dem Sinn und Zweck des Büchleins völlig im Sinne der Harry Potter Romane erklärt werden.
Es folgt ein Abriss, weshalb Hexen und Zauberer überhaupt Besen als Fluggeräte nutzen, welche Vorfahren Quidditch hat (“Ancient Broom Games”) und schließlich wird die Entwicklung vom Queerditch Marsh zum Quidditch nachgezeichnet, die sich nahezu endgültig verzog als der Golden Snitch, der Goldene Schnatz hinzukam.
Neben der Erklärung der wichtigsten Grundzüge des Spiels (die hier noch einmal so anders zu lesen sind als in Harry Potter und der Stein der Weisen) werden Quidditch Teams genannt, der Einfluss und die Verbreitung von Quidditch weltweit aufgearbeitet und natürlich auch ein paar der unzähligen Fouls aufgelistet.

Trotz der geringen Seitenzahl entfaltet Rowling hier wieder eine eigene Welt voller Magie und kein Harry Potter Fan auf dieser Welt sollte sich Quidditch through the ages entgehen lassen – es ist sehr günstig, die Einnahmen werden für einen guten Zweck gestiftet und es ist nicht nur unterhaltsam, sondern völlig in das Harry Potter Universum integriert.

Ich liebe es :) ! Und wie auch die Harry Potter Bände lese ich Quidditch through the ages (mindestens) 1x im Jahr ;) … Der “Begleitband” ist mir leider verloren gegangen – wer mir eine große Freude bereiten will, sei auf diese Amazon-Seite verwiesen: beide Bände als Hardcover zu einem unschlagbaren Preis! Ich hab’s schon mit Accio probiert, mich dann aber darauf besonnen, dass der Erlös für  Hilfsorganisationen gespendet wird und mich daher entschlossen, dass ich es entweder kaufen werde oder es mir zu meinem (nicht mehr allzu fernen) Geburtstag wünsche :)

Akif Pirinçci – Felidae (Felidae, Bd. 1)

Autor: PIRINCCI, Akif  // Titel: Felidae (Bd. 1 der Felidae Reihe)  // Originaltitel: – // Verlag: Goldmann // Erschienen: 01. Juli 1989 //ISBN-10: 3442092981//ISBN-13: 978-3442092987 // Seiten: 288 // Einband: Taschenbuch // Preis: 8,95 €

gelesen am 25.01.2011

Inhalt

Es gibt wenig Dinge, die Kater Francis so sehr hasst wie Umzüge – sein Besitzer Gustav hingegen empfindet Umzüge als Quelle der Inspiration und steckt seine gesamten Ersparnisse in eine Bruchbude, die ihrem Namen alle Ehre macht. Gelegen zwischen hübschen und gut renovierten Altbauten soll Francis also nun sein Dasein fristen.
Der Kater befürchtet bereits, Depressionen zu bekommen, als er die Bekanntschaft von Blaubart, einem entstellten und sehr direkten Kater macht – und mit ihm gemeinsam einen toten Artgenossen entdeckt. Dieser ist jedoch nicht der erste “kalte Sack” in der letzten Zeit, im Gegenteil: es gibt eine regelrechte Mordserie.
Francis will das Rätsel um den Serienmörder, den “Nackenbeißer” lösen und verstrickt sich in ein Netz aus Lügen, Grausamkeiten und einer Sekte…

Meine Meinung

Als Kind bekamen meine Schwester und ich das Hörspiel zum gleichnamigen Film von Freunden meiner Eltern geschenkt. Ein Verkäufer hatte das Ganze wohl versehentlich in der Kinderabteilung einsortiert – doch schon im zarten Alter von sieben oder acht Jahren zog mich die Geschichte um Francis und die Katzenmorde in ihren Bann; und dass, obwohl ich damals nicht einmal ansatzweise verstand, worum es eigentlich ging.
Ehrensache, dass ich auch bald den Film schaute – natürlich ohne dass meine Eltern davon erfuhren – und ich denke, Felidae hat meinen Hang zu Horrorfilmen und Gruselgeschichten, sowie Kriminalromanen und Thrillern wohl entscheidend mitgeprägt.

Seit Jahren war ich Felidae-infiziert und doch habe ich Felidae erst jetzt, mit 22, zum ersten Mal gelesen. Ich bereue es keineswegs. Die Handlung ist nicht nur sehr komplex und kunstvoll verstrickt, die Sprache überwiegend auf einem gehobenen Niveau und atmosphärisch dicht, sondern vor allen Dingen extrem vielschichtig. Es gibt viele interessante Wendungen, die zu einer unheimlichen Spannung beitragen.
Tiere sind gute Menschen und Menschen sind böse Tiere.

Von der ersten Seite an habe ich mich nicht losreißen können und habe – zumindest für meine Verhältnisse – sehr langsam gelesen, weil ich jedes, aber auch wirklich jedes Wort in mich aufnehmen wollte. Ich habe selten ein Buch so sehr genossen wie Felidae und das, obwohl ich die Handlung in- und auswendig kenne, sogar weiß, welche Figur sich gleich in welchem Wortlaut äußern wird und natürlich auch, wie sich die ganzen Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Trotzdem bin ich wieder begeistert – und obwohl ich Felidae so gut und so lange kenne, finde ich die Geschichte immer wieder spannend.

Die Figuren sind sehr vielschichtig gestaltet – angefangen bei Francis, der so interessant ist und einen wundervollen Erzähler abgibt. Blaubart, der etwas rüpelhaft daherkommt, aber so ein herzensguter Kerl ist und im Grunde genommen so klug. Pascal, der den Schein so gut zu wahren weiß. Felicitas, die nur einen so kurzen Auftritt hat, aber trotzdem so bewegend ist – und sogar Gustav und Archie. Diese Dimension hat sich mir überhaupt erst durch das Buch eröffnet und ich frage mich, was meine Katzen wohl über mich denken… Ich habe ehrliches Mitleid mit Gustav empfunden, der sein Weihnachtsfest alleine verbringen musste und sich so rührend um Francis kümmert.

Die Geschichte aus Francis’ Perspektive zu erzählen verleiht der Geschichte einen besonderen Charakter, da auch Francis so fabelhaft konzipiert ist. Es ist eine echte Freude, seinen Gedankengängen zu folgen (z.B. den Ausführungen über “Hobbies”).

Einen kleinen Warnhinweis muss ich jedoch noch anbringen: Den Leser erwartet hier kein Streichelzoo à la Disney, sondern ein durchaus blutiges Vergnügen, garniert mit schaurigen Albträumen und einer nervenaufreibenden Sektengeschichte.

Kurzum: Ich liebe Felidae. Das Buch kommt in meine Schatzkiste und ich vergebe – logisch – 5 von 5 Sternen!

Siehe auch: Francis (Bd. 2) //  Cave Canem (Bd. 3) //

J. K. Rowling – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Juhu, ich hab’s tatsächlich geschafft: Ich habe alle sieben Harry Potter
Bücher in sieben Tagen gelesen und daneben noch gelernt :-) !
Jetzt werde ich mit dem Lesen aber erstmal zurückschrauben
und mich meinen Prüfungen widmen ;-)

Re-Read für die Challenge “Der Serie hinterher”.
gelesen am 07. Dezember 2010,
767 Seiten

VORSICHT! SPOILER!

Harry, Ron und Hermine kehren nicht nach Hogwarts zurück – Voldemort
übernommt mit seinen Todessern das Zaubereiministerium, Askaban und
schließlich auch Hogwarts. Muggelstämmige Menschen werden gnadenlos
verfolgt, “Schlammblüter” verachtet…
Um Voldemort zu stürzen, wollen Harry, Ron und Hermine die restlichen
Horkruxe Voldemorts zerstören (einer war das Tagebuch von Riddle, das
Harry in Band 2 mit dem Zahn des Basilisken zerstört hat, ein anderes der
Ring, den Dumbledore in Band 6 trug)… Dabei stoßen die drei auch auf die
Geschichte der Heiligtümer des Todes…

Das Buch beginnt mit einer Versammlung der Todesser in Malfoy Manor. Sie
wollen den Überfall auf Harry planen, wenn dieser den Ligusterweg verlässt und
Snape gibt schließlich den entscheidenden Hinweis.
Der Sitzung wohnt auch Charity Burbage bei – Lehrerin für Muggelkunde – allerdings
eher unfreiwillig. Sie wird schließlich hingerichtet.
Dieser Beginn wirft bereits ein Licht auf die Handlung, die sich immer mehr zuspitzt.
Die Lage wird immer ernster und Voldemort zögert nicht, jemanden zu töten, nur
weil er andere Auffassungen vertritt als er selbst.

Und wieder einmal stoße ich an meine Grenzen – keine Sorge, ich werde
diese Rezension (wie auch die anderen) sicherlich noch überarbeiten:

  • Es ist nur konsequent, dass viele liebgewonnene Figuren sterben:
    Tonks, Mad-Eye-Moody, Fred Weasley und Remus Lupin, um nur
    vier davon zu nennen. … Ich muss einfach immer weinen, wenn
    der Todesfluch Fred sprengt :-( …
  • Es ist schön, dass Percy Weasley erkennt, dass er ein Narr war,
    die Fehler seinerseits sogar eingesteht, sich mit seiner Familie
    aussöhnt und Seite an Seite mit seinen Brüdern in den Kampf
    zieht – moah!
  • Rührend ist, dass Dudley sich tatsächlich “dankbar” dafür zeigt,
    dass Harry ihm in Bd. 5 das Leben gerettet hat. Er ist der einzige
    der Dursleys, der sich von ihm verabschiedet – auch wenn Tante
    Petunia den Anschein macht, als würde sie zum Abschied noch
    etwas sagen wollen…
  • Man erfährt viel über Dumbledores Schattenseiten und
    Dumbledores Vergangenheit, was ich sehr gut finde.
  • Beeindruckend, dass Malfoy angab, Hermine, Ron und
    Harry nicht zu erkennen – und beeindruckend, dass
    Harry Malfoy tatsächlich gerettet hat.
  • Snapes Rolle wird gegen Ende endlich klar – SNAPE!
    SNAPE! :3 :3 :3 :3 … (und: kein Wunder, dass er James
    gehasst hat… ich kann’s nur wiederholen)
  • Als Harry sich einfühlen kann, in den Augenblick, als
    Voldemort seine Eltern tötete, ist das nicht nur gruselig
    sondern auch so schrecklich traurig ._. James, wie er
    mit Harry spielt, nichts Böses ahnend, Lily, wie sie versucht,
    Harry zu retten :-( … Ich hab’ geweint.
  • Besonders die Stelle im Ministerium finde ich zum Fingernägel
    wegkauen! So oft gelesen und trotzdem noch sooo spannend!
  • An die Rolle Aberforths konnte ich mich gar nicht mehr erinnern
    und war dementsprechend überrascht :)
  • Traurig, dass Griphook sie “verraten” hat :-/
  • Toll, dass Ron nach dem “Streit” wieder zurückkommt, Harry
    ganz nebenbei das Leben rettet und einen Horkrux zerstört -
    das zeigt eben mal wieder, dass er nicht nur der “dümmliche”
    Freund Harry Potters ist, sondern Grips hat und Herz und Mut
    noch dazu!
  • Den Epilog finde ich störend. Das fängt an bei der Namensgebung,
    geht weiter bei dem Geknutsche von Ted und Victoire und endet
    bei den “Anfeindungen” gegenüber Dracos Sohn. Das ist einfach
    irgendwie zu viel – zu viel des Guten und so :-/ Leider! Dabei
    finde ich die Ehe zwischen Ron und Hermine süß (wenn auch nicht
    gerade besonders zukunftsfähig ;-D) – Harry und Ginny finde ich
    einfach nur nervig! Harry und Luna wär’ viel toller gewesen ;-)
    (Ich hab nichts gegen Ginny, aber toll finde ich sie auch nicht
    unbedingt :-P) …
  • Die Beschreibung von Shell Cottage ist toll *.* …
  • Lunas Vater tut mir leid :-( …

Abschließend kann ich nur sagen: Band 5+6 mag ich am Liebsten, Band 7 mag ich
recht gerne (auch wenn mich der Epilog total nervt) und Band 1 am wenigsten :-) …
Jetzt bin ich wieder voll im Harry Potter Fieber ;-D blöh!

J. K. Rowling – Harry Potter und der Halbblutprinz

Re-Read für die Challenge “Der Serie hinterher”.
gelesen am 06. Dezember 2010,
656 Seiten

In meinen Augen eines der traurigsten Bücher der Reihe – nicht
wegen Dumbledore, nicht wegen Aragog… sondern wegen Merope :-( !
…und wegen Draco, der diesen unheimlichen Konflikt ausstehen muss…
Dieser Band macht mich immer unheimlich schwermütig und doch
lese ich ihn unglaublich gerne immer und immer wieder…

  • Fleur: Es ist einfach so schön, wie sie sich zum Schluss völlig
    entrüstet zu Bill bekennt und damit zeigt, dass sie eben kein
    “Schleim” ist…
  • Hagrid: Tut mir in diesem Band ausgesprochen leid :-/ erst
    Aragog, dann Dumbledore…
  • Voldemort: Von mir aus hätte J. K. Rowling noch soooo viel
    mehr über Voldemorts Vergangenheit schreiben können *_*
    Ich mag ihn… er ist so … :-( … so :-( !!!
  • Narzissa: So rührend, wie sie Snape (und man bedenke: sie
    riskiert damit ja eigentlich sogar beinahe ihr Leben!) um
    Hilfe bittet, weil sie nicht will, dass Draco etwas zustößt
  • Filch + Madame Pince: Irgendwie ist mir da was entgangen? …
  • Fred und Georges Scherzartikelladen… mag ich uuunheimlich gerne
  • Hermine: ich finde es herrlich, wie sie sich ständig aufregt – nur
    weil sie nicht ertragen kann, dass Harry besser als sie in ZT ist
    (wobei ich fest überzeugt bin, dass es sie sogar gestört hätte, wenn
    er sich dafür wirklich angestrengt hätte :-P)
  • Ich mag die Atmosphäre dieses Buchs so gerne… es ist so traurig
    und schwer und irgendwie ein bisschen mysteriös und gruselig.
  • Die Szene, als Percy an Weihnachten vorbeischaut, nur, weil der
    ZM ihn dazu überredet hat, ist meines Erachtens nach sooo
    traurig :-( wie kaltschnäuzig! Arme Molly, armer Arthur!
  • Ich mag das Kapitel mit dem Premierminister xD
  • Das mit Harrys und Rons “Tattoo” ist auch geil – ich hab’ mich
    kringelig gelacht (und leider die Seitenzahl vergessen zum
    Nachlesen)…
  • Ron: … hat sich mal wieder richtig peinlich benommen ;-) die
    arme Lavender
  • Ich konnte mich gar nicht mehr daran erinnern, dass Rosmerta
    unter einem Imperius-Fluch stand…
  • Der arme Belby, wie er von Slughorn auf einmal so eiskalt ignoriert
    wird : -/ !
  • Slughorn ist sowieso so ein Fall für sich ;-) … einfach toll, wie er sich
    in einen Sessel verwandelt hat, Drachenblut an die Wände schmierte -
    und das alles in einem Haus, dessen Besitzer auf den Kanaren Urlaub
    machten ;-D höh …
  • Greyback find’ ich nach wie vor gruselig

Nur noch ein Band… *seufz* – leider :-( … Ach herrje.. ich könnte sie immer und
immer wieder lesen – und wenn ich nur einmal anfange, kann ich einfach nicht
aufhören.

J. K. Rowling – Harry Potter und der Orden des Phönix

Re-Read für die Challenge “Der Serie hinterher”.
gelesen am 05. Dezember 2010,
1’021 Seiten

Zugegeben… ich hätte nicht gedacht, dass ich das Buch heute ganz durchlesen
würde… Sicher haben die Nargel dafür gesorgt, dass ich es (als ich brav _nach_
dem Lernen mit dem Lesen begonnen habe) nicht aus der Hand legen
konnte.

Ich mag den fünften Band ausgesprochen gerne – wirklich… 5+6 sind so
ziemlich meine liebsten Bände ;-) Und weil ich mal wieder keine richtige
Rezension schreiben kann, hier ein paar Stichpunkte:

  • Harry: Ich mag es, dass er in diesem Band nicht so “brav” und
    “dumbledoreverherrlichend” ist, sondern etwas rebellisch,
    aufrührerisch, agressiv, zornig und ungerecht! Das macht ihn
    nochmal so einen riesigen Tick “menschlicher” :-) LIKE!
  • Umbridge: Ich weiß noch, dass ich vor ein paar Jahren
    nur noch tagelang “Umbitch” dachte, als ich das Buch gelesen
    hatte – heute finde ich Umbrigde eher lustig… sie ist so
    erbärmlich! übel! Aber gerade das finde ich irgendwie lustig -
    sie ist so schrullig und doch so übertrieben bösartig (und
    im Film war sie übrigens toll, fand ich – je “böser” sie wurde,
    desto dunkler wurde das Rosa ihrer Klamotten, das fand’
    ich geil xD)
  • Dumbledore: Ich finde es toll, dass Dumbledore gegen Ende
    seinen “Fehler” eingesteht.
  • Die Prophezeihung: Ebenfalls gut finde ich, dass deutlich wird,
    dass dieses Schicksal Harry nicht eben mal so ereilt hat – dass
    es aber durchaus auch anders hätte ausgehen können (Neville
    und so).
  • Lockhart: Hihi, die Stelle im St. Mungus… da denke ich immer
    wieder mal dran ;-) … Und ich habe mich auf einmal an einige
    Szenen in meinem Leben erinnert gefühlt… *seufz*
  • Bellatrix: Endlich hat sie ihren ersten großen Auftritt ^_^, womit
    ich schon beim nächsten Punkt wäre…
  • Sirius: … ich finde es völlig konsequent und gut, dass Sirius getötet
    wird! Das zeigt, dass sich die Bände langsam in eine deutlich ernst-
    haftere Richtung entwickeln (naja, was man dem Band ja ohnehin
    deutlichst anmerkt :-) — ehm… LIKE :D )… Gut finde ich auch,
    dass Nick noch einmal darauf hinweist, dass Sirius unter keinen
    Umständen zurückkehren wird, auch nicht als Geist.
  • Hermine: die Aktion mit den Mützen und den Socken… ei ei ei !
  • Professor McGonagall: … ist meine heimliche Heldin in diesem
    Band ;-) Wie sie immer wieder Umbridge trotzt! Zu schön!
  • Snapes Erinnerungen: Haben mich heute genauso erschüttert
    wie damals, als ich das erste Mal das Buch gelesen habe – ich
    find’ Harrys Vater in dieser Erinnerung einfach absolut, absolut
    widerlich! Bäh! …
  • Ich mag den Raum der Wünsche :-)
  • Luna: Luna Lovegood zählt auch zu meinen Lieblingsfiguren der
    Harry Potter Serie – sie ist einfach soooo schräg! :-D
  • Die Szenen mit dem Gemälde von Sirius’ Mutter hatte ich irgendwie
    eindringlicher in Erinnerung – hm, liegt vielleicht an der dt. Übersetzung?
    Trotzdem eine schöne Idee – und immer wieder interessant, über Sirius’
    Hintergrund zu lesen.
  • Fred und George: … sind soooo toll in diesem Band! :-D Wie sie ständig
    Unruhe stiften und ihnen eigentlich alles nur noch völlig Wurscht ist… ihr
    Erfindungsreichtum im Bereich der Scherzartikel, und und und …
    (Dabei muss ich jetzt doch nochmal auf den Film zurückkommen… die Stelle
    mit dem Feuerwerk fand’ ich richtig toll – und vor allen Dingen liebe ich
    das Lied, mit dem die Szene unterlegt ist (“Fireworks”)!)
  • Ich finde es nach wie vor spannend, wie Harry und Co. immer wieder
    versuchen, Umbridge irgendwie eins auszuwischen oder sie zu überlisten,
    z.B., als Harry mit dem Zaubermesser von Sirius in Umbridges Büro
    eingedrungen ist oder über den Kamin Verbindung zum Grimmauld Place
    aufgenommen hat (und Umbridge ihn dann zurückholte)…
  • Hagrid und Olympe Maxime fand ich irgendwie… ach :-) herzig, wie Hagrid
    so von ihr erzählt hat – von ihrer Leidenschaftlichkeit und so ;-)
  • Firenze: sooo toooll, vor allen Dingen sein “Klassenzimmer” :3

So… nun bin ich aber wirklich müde und werde ins Bett verschwinden – und freue mich
schon auf Band 6! Die Woche über hab’ ich dann aber wirklich viel zu tun… Mal sehen,
ob ich 6 und 7 dann noch schaffe :-) … Ich sollte auch ein bisschen zurückschrauben -
ich hab ziemlich oft Kopfschmerzen die letzten Tage :-/

Re-Read für die Challenge “Der Serie hinterher”.
gelesen am 04. Dezember 2010,
767 Seiten

J. K. Rowling – Harry Potter und der Feuerkelch

Re-Read für die Challenge “Der Serie hinterher”.
gelesen am 04. Dezember 2010,
767 Seiten

Harry Potter und der Feuerkelch war lange einer meiner liebsten
Harry Potter Bände – vor allen Dingen, wegen dem Anfang und dem Ende ;-)
Natürlich mochte ich die drei letzten Bände dann noch lieber, weil sie immer
“dunkler” wurden :-D …

Aber, wie gewohnt, weil ich die Harry Potter Bücher nicht rezensieren kann, hier
meine Highlights aus Band 4:

  • Ich weiß gerade nicht, ob’s in der englischen Ausgabe auch so ist, aber…
    … ist schonmal jemandem aufgefallen, dass Wurmschwanz  den
    Todesfluch gegen Cedric am Ende von Seite 666 ausspricht? ;-D
  • Die Idee vom trimagischen Turnier finde ich toll – auch wenn ich die
    Aufgaben nicht so prickelnd finde… Aber die Idee ist einfach cool und…
    ich mag Beauxbatons ;-)
  • Ron tut mir sooo leid, mit seinem Festumhang.
  • Hermine und B.ELFE.R ist ein Kapitel für sich – aber auf jeden Fall echt
    cool ^^; Ich mag es, dass sie in dieser Hinsicht so engagiert ist.
  • Hagrids knallrümpfige Kröter sind so witzig – aber nichts, wirklich gar
    nichts geht über die Niffler (ich will auch einen!!!); leider haben sie nur
    so einen kleinen Auftritt.
  • Die Verstrickung von Crouch, seinem Sohn, Bertha und Winky ist
    meinem Empfinden nach unheimlich toll gelöst. Übrigens habe ich,
    als ich das Buch am Erscheinungstag gelesen hab ( ;-D ) sooo eine
    Gänsehaut gehabt, als Crouch seinen eigenen Sohn verknackt hat! Uah!
  • Rita Kimmkorn – ich lache einfach immer wieder über sie. An irgendjemanden
    erinnert sie mich. Hm.
  • Ich mag das Kapitel über den Weihnachtsball – echt mal… wie Ron sich
    anstellt xD … !
  • Es ist so toll, als Arthur den Kamin der Weasleys ruiniert – und noch viel
    toller, als Duddley eins von Fred und Georges Toffees erwischt ;-)
  • Die Figur von Ludo Bagman ist toll konstruiert! – Er bleibt, wie Crouch auch,
    bis zum Ende irgendwie verdächtig (naja, jedenfalls, wenn man das Buch nicht
    kennt) — ebenso wie Karkaroff.
  • Ich kriege tatsächlich immernoch eine Gänsehaut, wenn  ich von der Quidditch-
    WM lese! Ohne Witz!
  • Ich liebe die Wiederauferstehung Voldemorts – er ist einfach so … toll! =D Eindeutig mein Lieblingsbösewicht! (Wobei ich ja auch ein Bellatrix Lestrange
    Fan bin – die ja hübscherweise auch schon im vierten Band kurz auftaucht –
    bei der Gerichtsverhandlung).
  • Möchte mir jemand ein Denkarium schenken? Ich hab’ meinem Paps mal eins
    gebastelt – es hat aber leider nicht funktioniert ;-) …

Mal sehen, ob ich den fünften Band heute Abend noch anfange – ich schätze, für den werde
ich derzeit dann doch eher ein paar Tage  mehr brauchen, weil ich ja nebenher auch noch für die Uni lernen muss. Alles in allem will ich die Harry Potter Serie aber komplett durchhaben, bevor ich nach Deutschland fahre, um meine Eltern zu besuchen.

Mein Freund hält mich derzeit für völlig unbrauchbar. Ich kriege einfach nichts mit,
wenn ich lese ;-)

Ah, was mich an der deutschen Ausgabe extrem genervt hat (ich kann mich auch nicht
erinnern, dass das in der englischen Ausgabe so war, aber vllt. hab ich’s nur vergessen
oder irgendwann nicht mehr darauf geachtet…): da steht so oft “Jaah”, statt “Ja” …
Das kann man ja ‘n paar Mal verwenden – aber in dem Band kam’s wirklich extrem
oft vor o.o” …

J. K. Rowling – Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Re-Read für die Challenge “Der Serie hinterher”.
gelesen am 03. Dezember 2010,
448 Seiten

Harry Potter und der Gefangene von Askaban ist das letzte Harry Potter
Buch, das ich nicht am Erscheinungstag auf Englisch gelesen habe… sondern
auf Deutsch am Erscheinungstag der Übersetzung.

Früher mochte ich den Band nicht besonders – heute mag ich ihn sehr gerne.

Und wie auch schon bei Band 1 und 2 kann ich dieses Buch einfach nicht rezensieren
und mache deswegen eine kleine Auflistung der Dinge, die ich am Liebsten daran mag.

  • Remus Lupin: Lupin ist eine meiner Lieblingsfiguren. Er ist einfach
    toll! :-) !! Was mit ihm im 7. Band geschehen ist, habe ich extrem
    bedauert :-( …
  • früher nervig, heute lustig finde ich die ständigen Streitereien zwischen
    Ron und Hermine wegen “Krätze” und Krummbein
  • Hermines Arbeitswut… motiviert mich zum Lernen ;-) wenn das mal
    nicht positiv ist ;)
  • der Umstand, dass Harry seine “Tante” Magda in die Luft gehen lässt,
    machte ihn mir noch um sooo viel sympathischer
  • die Karte des Rumtreibers ist genial – ein unheimlich toller Einfall
    (und wie sie so schön Snape beleidigt ;-D)…
  • das verschneite Hogsmeade *träum* … :3 …
  • toll ist auch der Einfall mit dem Zeitumkehrer (den ich übrigens
    als Schmuckstück unheimlich schön finde – aber er ist mir zu
    teuer :/ )
  • ich mag die Tatsache, dass es vor allen gegen Ende einige
    Wendungen in der Handlung gibt, die man nicht erwartet, wenn
    man die Geschichte nicht kennt – Band 3 hat für mich so
    ziemlich die schönste Spannungskurve
  • Professor Trelawny – hahaah :D … Sie erinnert mich immer an meine
    alte Physiklehrerin… irgendwie… *kopfkratz*
  • Nevilles verwandelter Irrwicht ist toll – ich hab Tränen gelacht, als ich
    das zum ersten Mal las… und auch heute schmunzel’ ich noch darüber :)
  • durch die Dementoren verdichtet sich die “düstere” Stimmung, die ja
    schon in Band II leicht angedeutet wird – und das ist etwas, was ich an
    den Harry Potter Büchern allgemein sehr gerne mag: sie werden immer
    etwas finsterer ;-D
  • es tut mir soooo leid, dass Harry Neville mit allen Mitteln abwimmelt, um
    nach Hogsmeade verschwinden zu können! — der arme Neville hat in diesem
    Band sowieso einen ausgesprochen schweren Stand…

Und nachdem ich jetzt noch fleißig für meine Prüfung lernen muss, werde ich morgen mit
Harry Potter und der Feuerkelch beginnen :)

J. K. Rowling – Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Re-Read für die Challenge “Der Serie hinterher”.
gelesen am 02. Dezember 2010,
352 Seiten

Der zweite Band der HP-Serie ist derjenige, den ich mit Abstand am
meisten gelesen habe. Mein Buch löst sich langsam aus dem Leim, die
Blätter sind nicht mehr weiß, sondern schon richtig angegilbt. Uha? :D

Und noch heute ist der zweite Band einer meiner Lieblingsbände, weil…
;-)

  • Voldemort: Ich weiß noch, wie aufgeregt ich war, als ich zum
    ersten mal vom jungen Tom Riddle las. Ich fand ihn unheimlich
    toll und wäre nicht im Traum darauf gekommen, wer sich
    hinter ihm verbirgt. Das ist heute natürlich anders – aber ich
    mag diese Konstellation am Buch immernoch sehr gerne…
    Der Einfall mit dem Tagebuch zeigt einfach, wie unheimlich
    brilliant Voldemort schon zu seinen Schulzeiten war :-)
  • Die maulende Myrte: Ich liebe die maulende Myrte xD Sie ist
    sooooo schrecklich, dass sie schon wieder voll toll ist!
  • Die Todestagsfeier des kopflosen Nicks: :-D like!
  • Gruselfaktor: Der ist heute natürlich nicht mehr da, aber
    als ich das Buch die ersten Male gelesen habe, hat’s mich immer
    furchbar gegruselt und auch jetzt finde ich, dass es immernoch
    eine schöne, schaurige Stimmung widergibt – mit dem ganzen
    Geheimnis um die Kammer des Schreckens, dem Blut an der
    Wand, und, und, und…
  • Molly Weasley: Der Heuler an Ron ist wie immer zum Brüllen
    und es ist so toll, wie sie Arthur ständig ankeift x) …
  • Filch: Ich mag an Filch, dass er ein Squib ist und versucht,
    Zaubern zu lernen. Die Stelle mit dem Kwickzauberkurs ist
    einfach toll ;-D armer Filch! Moah… er hat mir richtig leid
    getan wegen Mrs Norris!
  • Gilderoy Lockhart: Er ist zweifellos nervtötend, arrogant und
    überheblich – aber es ist sooo lustig, wie er sich immer und immer
    wieder zum Deppen macht!
  • Snape: … der guckt, als würde er jeden vergiften wollen, der ihn
    nach einem Liebestrank fragt ;-) …

Wie gesagt. Ich bringe keine Harry Potter Rezension zustande ;-D Bitte
verzeiht mir!