Dein Lieblingsbuch.
Hm. Das ist sehr, sehr schwierig. Es gibt sehr, sehr viele Bücher, die ich sehr gerne mag – so gerne, dass ich mich unmöglich auf eines festlegen kann. Deswegen gibt’s eine kleine Auswahl von 10 Büchern ;-)
1. J. K. Rowling: Harry Potter (Band 2-6)
Harry Potter hat mich meine ganze Jugend hindurch begleitet und geprägt – und noch heute, obwohl ich den Inhalt der Bücher rückwärts auf einer Luftpumpe pfeifen kann, bin ich jedes Mal nicht ansprechbar, wenn ich die Bücher lese (behauptet jedenfalls mein Freund ;-) ). Wer mich kennt, der weiß ja, dass Hexen und Zauberer schon immer eine sehr starke Faszination auf mich ausübten – da kam Harry Potter einfach definitiv zur richtigen Zeit und am richtigen Ort. Er hat sich sogar gegen so hartnäckige Konkurrenten wie Krabat und Die kleine Hexe (beide von Otfried Preußler) durchgesetzt.
2. Johann Wolfgang von Goethe: Faust I (+ II)
Faust I + II gehören zu meinen Lieblingsbüchern, weil ich sie sprachlich einfach so phantastisch finde. Mit jeder Lektüre eröffnen sich neue Spielräume, kommen neue Facetten hinzu – das ist einfach wahre Kunst. Und das sage ich ganz ungeniert, obwohl ich eigentlich die klassische Weimarer Literatur gar nicht so gerne mag ;-)
3. E. T. A. Hoffmann – Der Sandmann
Für mich ist der Sandmann eines der besten Bücher, die je geschrieben wurden. Wie auch Faust eröffnet jede Lektüre neue Perspektiven und vermutlich kann man sein halbes Leben damit zubringen, “die” Lesart des Sandmanns zu finden. Unheimlich, mitreißend – toll!
4. Bram Stoker – Dracula
Dracula war das erste Vampirbuch, das ich in meinem Leben gelesen habe (mit 7!) und seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen. Ich lese es immer wieder mal und freue mich einfach an den tollen Figuren, der stringenten Handlung, der düsteren Atmosphäre… Hach!
5. Victor Hugo – Les Misérables
Les Misérables gehört für mich zu den ergreifendsten Büchern, die ich kenne. Victor Hugo gelingt es, seinen Figuren eine derartige Tiefe zu verleihen, dass sie – mitsamt ihrer Geschichte – noch über Jahre im Gedächtnis bleiben. Die Handlung ist zutiefst traurig und tragisch; Victor Hugo übt hier scharfe Gesellschaftskritik, die z.T. bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat. In seinem Vorwort von 1862 schreibt er “Solange es kraft Gesetz und Sitte eine soziale Verdamnis gibt, die inmitten unserer Zivilisation künstliche Höllen schafft (…), solange in gewissen Lebensbezirken der soziale Erstickungstod möglich ist, oder (…) solange auf Erden Unwissenheit und Elend herrschen, dürften Bücher wie dieses hier nicht überflüssig sein.” – und dieser Aussage möchte ich mich gerne anschließen.
6. Ian McEwan – Abbitte
Abbitte ist ein grandioser Roman, der fabelhaft konzipiert ist und sowohl durch seine Handlung als auch seine Figuren bis ins Mark erschüttert. Für dieses Buch hat Ian McEwan berechtigterweise mehr als eine Auszeichnung erhalten.
7. Erich Maria Remarque – Im Westen nichts Neues
Über Im Westen nichts Neues kann man gar keine großen Worte verlieren – man muss das Buch lesen um zu verstehen, was es so erschütternd, tragisch und großartig macht. Remarque lässt hier zwei Welten aufeinanderprallen – “romantisierte” Vorstellungen des Krieges und die grausame Realität, der sich eine “verlorene Generation” im 1. Weltkrieg gegenüber sah.
8. Akif Pirinçci – Felidae
Ich habe Felidae schon als Kind geliebt und ich liebe Felidae heute noch. Als Katzenfan komme ich mit Francis immer wieder auf meine Kosten – doch nicht nur die Handlung und die Protagonisten sind toll, auch Pirinçcis Schreibstil ist (in weiten Teilen) ein Genuss : )
9. Michael Chrichton – Timeline
Timeline ist eines von diesen Büchern, die ich verschlungen habe und die ich, wenn ich sie mal wieder lese, direkt wieder ohne Pause durchlesen muss. Das Buch besticht vor allen Dingen durch seinen Plot, aber auch durch seine detaillierten Schilderungen, die dem Buch so viel Atmosphäre verleihen…
10. Astrid Lindgren – Immer dieser Michel
Ohne Worte ;-)